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Der G-Flüsterer aus Tansania

Jörg Gabriel lebt in Tansania, betreibt die ehemalige Lodge von Hardy Krüger und hat zwölf Mercedes G-Modelle. Der Wagen ist in Afrika eher ein Exot, für den Deutschen jedoch die einzig richtige Wahl.

Mercedes-G-Klasse-Petrolhead-Joerg-Gabri

Unverwüstlich und einfach zu reparieren: Abseits der großen Städte, mitten in der Savanne Afrikas hat man simple Ansprüche an ein Auto. Wer jetzt anGeländewagen wie Land Rover Defender, Toyota Hilux oder Nissan Patrol denkt, liegt falsch.

„In der Wüste und im Gebirge hält nur der Mercedes G dauerhaft den Strapazen stand“, sagt Jörg Gabriel. Er muss es wissen: Der 45-Jährige lebt seit mehr als 25 Jahren in Afrika und fährt noch länger mit dem Mercedes G-Modell. Mittlerweile parken zwölf Fahrzeuge vor seiner Lodge in Tansania. Doch er ist kein Sammler, vielmehr ein rationaler Benutzer.

„Der G ist stabiler und robuster als die Toyotas und Landys, vor allem was Achsen, Lager, Federung und Rahmen angeht“, sagt Gabriel. Außerdem sei der große Mercedes-Baukasten schier unerschöpflich: Schwache Motoren lassen sich durch stärkere ersetzen – wenn man den Platz und die Fingerfertigkeit hat. Jörg Gabriel hat beides. Der Deutsche betreibt seit elf Jahren die 400 Hektar große „Hatari Lodge“ am Mount Meru in der Nähe von Arusha.

Hier drehten nicht nur John Wayne und Hardy Krüger 1962 den gleichnamigen Film (Hatari bedeutet in Swahili Gefahr) über Großwildjäger. Hardy Krüger gefiel die Lodge so gut, dass er anschließend 13 Jahre mit seiner Frau auf dieser Farm lebte.

Jörg Gabriel modernisierte und renovierte die Lodge. Heute besteht die Anlage aus drei Gebäuden und hat einen sensationellen Blick auf den Mount Meru. Hinter dem Haupthaus schuf er sich ein kleines Schrauberparadies – eine professionelle Werkstatt. Seitdem lässt er an seine Exoten – den Status hat die G-Klasse zumindest in Tansania – keine fremden Mechaniker mehr heran.

Die Maschinen verzeihen sogar schlechten Sprit

In der Werkstatt wartet, repariert und baut er seine Geländewagen um. Nur seine eigenen. Kein Fahrzeug gleicht dem anderen, für jedes Einsatzgebiet hat er sich ein spezielles Gefährt konzipiert.

Für die Touristen-Foto-Pirsch setzt er offene Sieben- oder Neunsitzer ein, zum Einkaufen einen Pritschenwagen – mit der Ladefläche vom Land Rover Defender und extrastarken Federn vom Unimog. Als Antrieb dient ein 2,3-Liter-Vierzylinder aus dem Transporter 308 mit viel Drehmoment – optimal für den Lastesel mit rund zwei Tonnen Zuladung.

Vor allem ein G-Modell scheint für Afrikas Straßen und Buschtouren ideal zu sein: das Bundeswehrmodell „Wolf“. „Der Wolf kommt ohne viel Elektrik aus und ist schon ab Werk verstärkt“, sagt Gabriel.

Sein offener Neunsitzer von 1991 hat schon über eine halbe Million Kilometer auf den übelsten Pisten runter – und hält immer noch. Auch wenn mittlerweile schon der dritte Motor eingepflanzt ist, ein 3,0-Liter-Fünfzylinder. Durchzugsstark, verbrauchsarm, mit sattem Klang. „Außerdem verzeihen die Aggregate viel, sogar schlechten Sprit“, sagt er.

Woher die Liebe zu Afrika und zum G-Modell kommt? Gabriel ist dort aufgewachsen, und sein Vater fuhr eines. Der Vater arbeitete beim Auswärtigen Dienst, mit Stationen in Äthiopien, Indien und Kenia. Dort machte der junge Jörg sein Abitur.

Wochenendtouren unternahm die Familie ausschließlich im G-Modell. „Das hat mich stark beeinflusst“, sagt er. Sein Studium der Politologie und Geografie absolvierte er in Deutschland, ging danach zurück nach Kenia.

Er arbeitete zuerst als Fernsehjournalist und Reisebuchautor, ab 2002 als Tour Guide in Tansania. „In Tansania war kurz nach dem Zusammenbruch des Sozialismus alles neu, sehr spannend. Und von Kenia, wo ich lebte, nur ein Katzensprung entfernt.“

Keine Probleme mit der Ersatzteilversorgung

Die ersten Jahre reichte ein Motorrad. Als seine Frau Marlies schwanger wurde, musste das Zweirad einem Auto weichen, natürlich einem G-Modell. Den 290 GD von 1993 kaufte er in Daressalam, der größten Stadt in Tansania. Dieses Auto hat er immer noch, es ist sein treuer und zuverlässiger Begleiter, der ihn nie im Stich ließ.

„Bei einer Fahrt in eine Schlucht runter ist der Abhang abgebrochen, es gab aber auch keinen anderen Weg wieder raus aus dem Tal. Zuerst dachte ich, das war’s, das Auto kannst du abschreiben, aber einen einzigen Versuch hast du. Im ersten Gang, alle Sperren drin und mit offener Tür, falls das Auto abrollt, bin ich eine 100-Prozent-Steigung raufgekrochen wie eine Bergziege. Oben angekommen, wusste ich – was der G schafft, schafft sonst keiner.“

Spätestens seit dem Zeitpunkt ist er restlos von dem Fahrzeug überzeugt. Er suchte weitere Modelle. Ein paar fand er in Tansania, einige in Kenia; er reparierte, restaurierte und baute sie um. Das 1995er G-Modell kaufte er von einer Missionarsabteilung.

Der Geländewagen wurde damals für den Besuch des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker angeschafft. Den 240GD von 1984 erwarb er von einem Benediktiner-Kloster aus Südtansania, seine Wildhüter fahren damit heute Patrouille.

Das Editionsmodell von 1986, mit Sechszylinderdiesel und Automatik, setzt er für den komfortablen Flughafentransfer seiner Gäste in der „Hatari Logde“ und dem „Shu’mata Camp“ ein – ein Zeltcamp im Safari-Stil inmitten des ursprünglichen Stammesgebiets der Massai.

Obwohl der Mercedes in Tansania als Exot gilt, hat Gabriel mit der Ersatzteilversorgung kaum Probleme. Er bestellt sie bei einer deutschen Mercedes-Niederlassung. Per Telefon oder online.

Seinen Traumwagen hat er sich selbst zusammengestellt

„Nachdem vor ein paar Jahren Vorstandschef Dieter Zetsche durch Zufall auf der ‚Hatari Lodge‘ Urlaub machte, ist der Draht zu Mercedes ganz gut“, erzählt Gabriel und grinst: Alle zwei Monate kommt eine Luftfracht mit Ersatzteilen an, um die Allrader weiter in Schuss zu halten.

Ab und zu werden ihm G-Modelle aus der weiteren Umgebung angeboten. „Derzeit bin ich jedoch mit meinem Fuhrpark zufrieden“, sagt er. Vor Kurzem erst hat er sich seinen Traumwagen zusammengestellt: „Ein Modell als 290er-Diesel, mit altem Allradsystem ohne Hydraulik und Elektronik, dazu einen 3,0-Liter-Sechszylinder-Turbo mit Ladeluftkühler.“ Damit fuhr er vor ein paar Wochen quer durch Uganda – ohne Probleme.

Seine Mercedes-Fahrzeuge pflegt Gabriel, schont sie aber nicht. „Die können was ab, staubige Rüttelpisten, steinige Berge und Täler machen den Autos nichts aus“, sagt er. Alle paar Tage legt er die zweistündige Strecke von der „Hatari Lodge“ zu seinem „Shu’mata Camp“ zurück. Natürlich im G-Modell.

Kilimanjaro_Safari_Circuit

Die Kilimanjaro Rundreise

Im Norden Tansanias wurde eine neue Destination geschaffen: Der KSC – der Kilimanjaro Circuit, der eindrucksvoll die Berge Meru und Kilimanjaro mit wunderschönen Aussichten, wechselnden Landschaften und zwei besitzergeführten Camps und Lodges verbindet. Entdecken Sie das grüne Momella mit der berühmten Hatari Lodge, umgehen Sie das ständig wachsende Arusha und genießen Sie die unberührte Maasai Steppe mit dem legendären Shu’mata Camp im Hemingwaystil im Schatten des Kilimanjaro.

Buchbar ab drei Nächte, wir aber empfehlen sieben Nächte um einen umfassenden Eindruck dieser abwechslungsreichen Natur & Kultur  zu erleben.

Yoga - Der Krieger

Healing – Safari

Die Hatari Lodge und das Shu’mata Camp gehőren jetzt zu den „Members of Healing Hotel of the World“, weshalb wir nun unser Programm erweitert haben und Ihnen folgende Safari zusätzlich anbieten kőnnen:

Die Hatari Lodge und das Shu’mata Camp liegen eingebettet in eine friedliche Landschaft im ostafrikanischen Grabenbruch.
Der ursprüngliche afrikanische Busch ist einer der besten Wege, wieder Eins zu werden mit der Natur und den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Ein Ort, an dem sich Ihr Geist, ihr Kőrper und Ihre Seele wieder erholen kőnnen.

Die Lodges liegen im Norden Tansanias. Von beiden geniesst man den faszinierenden Blick auf Afrikas hőchsten Berg, den Kilimanjaro, während man von einer reichhaltigen Tierwelt aus Giraffen, Elefanten, Büffeln, Zebras und vielen kleinen Tierarten umgeben ist.
Die Serengeti und der Ngorongoro Krater werden, nach Absprache,  Teil unserer geführten Safari sein, in denen sich Ihre Sinne der Flora, Fauna und der indigenen Bevőlkerung őffnen werden.
Die afrikanischen Healing Safaris, die ihren Sitz auf Hatari und in Shu’mata haben, finden planmässig mehrfach im Jahr statt und verbinden Yoga und Mediation in der überwältigenden Landschaft der afrikanischen Savanne mit Wildtierbeobachtungen und lehrreichen Spaziergängen, bei denen Sie etwas über die traditionellen Heilmethoden der Maasai erfahren.

Bitte kontaktieren Sie Marlies für weitere Informationen und Reservierungen:
marlies@theafricanembassy.de

Artists on Safari Shumata

Mal-Safari

Mit dem renommierten Portrait- und Wildtiermaler Gregory Wellman verbringen Sie eine kreative Mal-Safari, egal ob Sie Fotograf, Bildhauer oder Maler sind. Ob Anfänger oder Fortgeschritten. Die Safari ist so konzipiert aus der reichhaltigen afrikanischen Landschaft das für Sie Beste und Kreativste hervorzuholen.
Eine unvergessliche Reise und die Mőglichkeit die Tiere aus direkter Nähe zu skizzieren und portraitieren. Die kleinen Gruppen garantieren eine gute tutoriale Betreuung. Ein Besuch in einer Maasai Boma mit spezieller Portrait-Stunde rundet die Reise ab und Sie haben die Mőglichkeit Land und Leute besser kennenzulernen. Sie wohnen in luxuriősen Unterkünften, genießen ausgezeichnete Mahlzeiten und werden von erfahrenen Guides zu den besten Plätzen in den schőnsten Nationalparks  gefahren, die bekannt sind als Treffpunkt für Zebras, Gnus, zahlreiche Vőgel und Buschbőcke vor atemberaubenden Aussichten. Erlauben Sie Ihren Sinnen die Erfahrung Afrika mit Ihrer Kreativität zu verbinden.

Bitte kontaktieren Sie Marlies für weitere Informationen und Reservierungen:
marlies@theafricanembassy.de